Hach, der 7.Juni. Nicht mein Geburtstag, zwar kurz davor, aber nein. Es ist der historische Moment, als ich mein Macbook bekam. Das erste Mal ein eigener Computer, ein eigener Laptop auch noch und ganz wichtig der erste Mac. Jetzt sind sieben Monate vergangen. Zeit eine Bilanz zu ziehen.
Wie war es am Anfang?
Unglaublich war es. Erstmal diese Auspackzeremonie. Dieser Karton. Wunderschön. Dann der Moment, als ich ganz langsam das Macbook noch in der Verpackung hochnehme, das Gewicht spüre und mir das erste Mal das weiß entgegenschien. Ich merkte, wie klein es war, sah diesen angebissenen Apfel, klappte es auf, sah das schwarze Display, die Tastatur. Alles. Wunderschön.
Dann dieser Anfang. Anmachen und loslegen.
Die nächste Zeit war natürlich vom Entdecken der neuen Umgebung geprägt. Sowohl von mir, als auch vom Macbook. Das musste ja auch erstmal seinen Paltz finden. Denn bisher war in meinem Zimmer kein Platz für ein Computer. Das war aber schnell gelöst. Und ich kam fast genauso schnell und einfach mit der neuen Umgebung zurecht. Keine Probleme. Ehrlich. Alles schön einfach, alles schön. Und ich musste ja auch noch nichts großartiges machen. Kam also gut mit dem mitgelieferten Softwarepaket super zurecht.
Schwieriger war da schon zu versuchen eine Netzwerkverbindung zum Windowsrechner aufzubauen. Ging nämlich nicht. Also musste ich erstmal den unbequemen und langsamen Weg über eine externe Festplatte nehmen, um meine Daten rüberzuschaufeln. Ist kein Spaß mit USB 1.1.
Inzwischen funktioniert das aber auch, nämlich genau dann wenn man den Virenscanner ausmacht…auf gutes Wetter hofft, mit dem linken Bein nicht den Boden berührt und rhytmisch Tischtennis zum Prozessortakt spielt.
Nein, natürlich Quatsch. Man darf das rechte Bein nicht auf den Boden stellen.
Wie sieht es eigentlich jetzt nach der Eingewöhnung aus?
Immer noch gut. Kann mich nich beklagen. Bin inzwischen so gut an den Mac gewöhnt, dass ich Probleme habe mich wieder in Windows reinzudenken. Leider, denn zuhause steht ja immer noch der PC und ich hör immer wieder einen Hilfeschrei zu mir durchdringen. Das Beste war bisher zu versuchen meiner Mutter über Skype zu erklären, wie sie die Webcam zum laufen kriegt. Geschafft haben wirs nicht. Lag aber auch nicht an meiner Mutter. Schätze ich. Muss mir das jetzt mal am Wochenende anschauen.
Ansonsten bin ich inzwischen richtig drin im schnellen Arbeiten mit OS X. Shortcuts sind absolut geil. Apfel plus irgendwas ist so schön einfach und geht immer und überall. Exposé ist ein Traum und ich geh jedes Mal intuitiv in die rechte obere Ecke, egal an welchem Rechner ich bin, was natürlich nie zu dem schönen Sortieren der offenen Fenster führt. Leider. Und für jedes Problem das ich bisher hatte hab ich auch ein passendes Programm gefunden. Die dazu auch noch sehr oft schön einfach waren. Also inzwischen wünsch ich mir nichts anderes mehr.
Bis auf die Kleinigkeit, dass ich doch gerne eine bessere Taskleiste hätte. Die jetzige is eigentlich ein Witz und sieht vielleicht gut aus, aber mehr irgendwie nicht. Da wär ein Schritt Richtung Windows oder Linux recht schön. Und was ich auch ganz dringend brauch ist unbedingt viel mehr Arbeitsspeicher. Das frisst der nämlich wie nix. Zu viel kanns gar nicht sein.
Ich kann nur sagen, dass ich mein Macbook mag. Sehr sogar. Und ich hab jetzt schon so viel mit ihm zusammen erlebt, sowohl gut als auch schlecht, dass ich erstmal nix anderes mehr will. Schöne Zeit.
Alles Gute, Macbook und Danke für die schöne Zeit, auf eine weitere lange und schöne Zeit mit dir! Bleib so wie du bist. Prost!
Es sollte kein guter Tag werden. Warum wusste er nicht, er spürte es. Irgendwie. Wie man so was spürt, dann wenn man die Augen aufschlägt. Im Bett liegend. Er wollte sie wieder schließen. Es nicht spüren. Nur nicht spüren. Sie wollten nicht. Es sollte kein guter Tag werden.
Er stand auf, das Gefühl nicht weiter beachtend, und ging ins Bad. Unter die Dusche und hielt seinen Kopf unter das Wasser. Er schloß die Augen, lauschte dem Wasser und der Musik. Sie kam blechern aus dem Radio. Guten-Morgen-Musik. Es sollte kein guter Tag werden.
Das Frühstück stand schon da. Seine Mutter hatte es ihm unter Eile noch hingerichtet. Er hatte keinen Hunger. Trotzdem aß er ein Stück Toast und trank den Kaffee, es sollte nicht umsonst gewesen sein. Er warf einen Blick in die Zeitung. Belangloses reite sich aneinander. Zu früh. Der Ganze Tag zu früh. Erste Gedanken krochen aus ihren Verstecken. Gelangweilt widmete er sich dem Fernsehen. Belanglose redeten über Belanglose und deren belanglose Taten. Er fühlte sich belanglos und schaltet den Fernseher wieder aus. Es wollte kein guter Tag werden.
Es war noch Zeit, bevor er los musste. Sich auf den Weg in die Schule zu machen. Er checkte noch mal seine Mails. Nichts außergewöhnliches. Er begann eine Mail zu schreiben. Über belangloses. Verwarf sie aber wieder. Es hatte keinen Sinn. Nicht jetzt. Nicht so früh.
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm sich fertig zu machen. Er machte sich auf den Weg. Schloss die Tür hinter sich zu und steckte die Hörer seines iPods in die Ohren. Es regnete. Noch mal die Augen schließen. Noch mal der Musik zuhören. Komisch, es war doch wie jeden Tag. Doch dieses Gefühl. Es sollte kein guter Tag werden.
Er wartete auf den Bus. Erst Zehn, dann fünfzehn Minuten. Er kam nicht. Flüche kamen ihm in den Sinn und er machte sich zu Fuß auf den Weg zur Bahn. Die Musik pochte ihm in den Ohren. Keine Geräusche hören. Nicht Heute.
Der Bahnhof war voller Leute. Ein lautes Gemurmel aus Flüchen, Tratsch und Belanglosem übertönte seine Musik und er stellte sie vorerst aus. Er schlängelte sich durch die Menschenmasse zielstrebig hindurch, bekam hier und da Wortfetzen aus Gesprächen mit und begann die Musik wieder anzuschalten. Es war zu früh. Er kam an seinem Bahnsteig an, blickte auf die Anzeigetafel und sah, dass er zu spät kommen würde. Die nächste Bahn sollte eigentlich gleich kommen. Sollte. Es sollte kein guter Tag werden.
Er umkurvte die nächste Gruppe an Menschen und begab sich ans Ende des Bahnsteiges. Wenn er Glück hatte und er hinten einsteigen würde, könnte er mit einem Sprint vielleicht doch noch rechtzeitig in der Schule ankommen. Nicht viele standen ganz hinten. Die meisten steigen ja wieder im Stadtzentrum aus und da war es schlauer vorne einzusteigen. Er bemerkte die anderen in seiner Umgebung nicht. Und wollte es auch nicht.
Nur den Anzugträger mit Aktentasche übersah er nicht, mit seinem starren Blick auf die Gleise gerichtet. Es war zu früh. Er schloss die Augen. Hörte die Musik. Und hörte sie doch nicht. Er hörte lautes Gemurmel. Sehr lautes Gemurmel. Er verstand kein Wort, seine Musik vermischte sich mit den Wörtern. Er öffnete die Augen, sah den Anzugträger mit Aktentasche wie er ihn schmunzelnd anschaut und sich dann wieder seiner ursprünglichen Ausgangsposition widmete. Starr auf die Gleise starrend. Das Gemurmel blieb. Er drehte sich um und sah einen Mann. Den lauten Mann. Er hatte lange blonde Haare und einen Blick, der zu viel verriet. Und er brüllte. Er verstand die ersten Worte, verstand aber keinen Sinn dahinter. Er drehte sich wieder um. Musik, er wollte nur Musik hören. Und das brüllen verstummte. Er machte sich nicht die Mühe das Treiben noch mal zu betrachten. Es war wieder normal. Er blickte auf die Anzeigetafel. Er würde zu spät kommen, der Zug kommt zu spät. Fünf Minuten. Er schloss die Augen. Doch sie wollten nicht. Sie blieben auf. Um zu sehen.
Die Musik lief weiter. Es war wieder ruhig. Es sollte kein guter Tag werden.
Er spürte ein leichtes beben. Die Bahn. Sie kam. Schnell. Wie jeden Morgen. Sie kam näher, das beben wurde stärker. Stärker und stärker. Ein empörter Schrei. Er verstand nicht. Er wurde gestoßen. Auf die Seite gestoßen, er musste kurz das Gleichgewicht finden und sah den blondhaarigen Mann. Rennen. Er sah die Bahn. Kommen. Schnell, zu schnell. Der Mann lief. Und sprang.
Es sollte kein guter Tag werden.

Danke Simon.
Im Zuge der Initiative Droping Knowledge gibt es ein Video der Hochzeit von Smudo. Dem von den Fantastischen Vier.
Ich liebe diese Band. Aber nicht nur deswegen ist das Video sehenswert. Es hat einfach eine unwahrscheinliche Atmosphäre. Und dazu gibt es einige wirklich interessante Gedanken. Und Fragen.
Droping Knowledge hab ich leider nicht ganz so intensiv verfolgt. Vielleicht hol ich es noch nach. Aber es ist eine ziemlic interessante Geschichte. Dort werden die Fragen gesammelt, die die Menschheit bewegen. Oder zumindest einen Teil davon. Für mehr Infos müsst ihr die Suchmaschine eures Vertrauens fragen.

Schnabeltierpogo.Ohne Worte.
Ich muss mich bedanken. Bedanken bei dieser Woche.
Es war wohl die mit Abstand bisher beste Woche hier in Bonn und ich schätze ich war das erste Mal richtig glücklich hier sein zu dürfen. Ein Gefühl, dass ich zu lange nicht mehr in dieser Art gespürt habe. Leider.
Dafür jetzt umso schöner und intensiver.
Angefangen hat das Ganze ja letztes Wochenende. Am Sonntag. Das war schon mal wieder ein richtig geiles Gefühl. Aber zu diesem Zeitpunkt pochte in meinem Hinterkopf auch noch die Aussicht auf die Woche. Die war nämlich einfach nicht toll. Sie war eher sehr, sehr unangenehm. Als erstes Stand am Montag ein Redigiertermin für einen Artikel für die FH-Zeitung an. Eigentlich nicht so schlimm. Hätte ich den Artikel nicht schon mal geschrieben und schon mal redigieren lassen. Er war am Anfang zu sachlich. Mehr Emotionen wurden gefordert. Also gut, mehr Emotionen sollten sie bekommen.
Sonntag Abend hab ich angefangen umzuschreiben. Natürlich.
Allein deswegen war der Redigiertermin natürlich nicht so aussichtsreich auf Erfolg. Dazu kam noch, dass ich den Termin genau in eine Übung gelegt habe, die wir eigentlich alle 3 Wochen haben. Das hieß also entweder früher aus der Übung gehen, was irgendwie blöd kommt, oder später zum redigieren, was auch sehr blöd kommt. Also hab ich wie wild emails geschrieben, gelöscht und wieder geschrieben um die richtigen Worte zu finden den Termin zu verschieben. Und losgeschickt.
Dann Montag. Ich also los zur Übung, natürlich zu spät, was mir nur noch mehr den Eindruck gab, dass der Tag wirklich wirklich schlecht wird. Und dann? Dann passierts. Es passiert nix. Alles funktioniert ohne Probleme. Ich bekomm in der früh in der Übung die Mail, dass es gar kein Problem ist den Termin zu verschieben und rocke dazu auch noch total die Nachrichtenübung. Hab da einen legendären Einführungssatz für eine Nachricht losgelassen. Mit persönlichem Lob und Komplimenten vom von mir sehr hoch geschätzten Professor.
Der Tag war schon mal richtig geil und hat die Euphorie vom Sechzgersieg völlig weiter hochgepusht. Und der Redigiertermin war nach 20 Minuten vorbei. Nice.
Dann Dienstag. Scheint auch wieder ein sehr langer Tag zu werden. Vom Stundenplan her. Wie jeden Tag in dieser Woche bis 18 Uhr. Nur am Dienstag nicht, da fallen die letzten Stunden aus. Schon um 15 Uhr aus. Nice.
Mittwoch. Wiitag. Mehr muss man nicht sagen. Nice.
Donnerstag. Auch wieder bis 18 Uhr. Aber nicht so schlimm. Erstens realtiv herrlich entspannt. Und dazu wieder eine Übung gerockt. Die Gestaltungsübung. Wir sollten mit einem vorgegebenen Text und vorgegebenen Bildern eine Seite im Quark Xpress entwerfen. Voll gerockt, wie gesagt. Zusammen mit einem Kommilitonen einen richtig geilen Entwurf hingelegt. Das sag ich nicht nur so, das haben wir aus erster Hand von unserem Dozenten. Einem 70-jährigen Designer, der sowas schon seit sehr langer Zeit macht und dazu ein eigenes Studio besitzt. Der hat also schon Ahnung. Jedenfalls Nice.
Freitag. Na ja. Von 10:30 bis 18:30 in Produktion gewesen. Die Produktion von der FH-Zeitung. Für den ich eben den Artikel von oben auch schreiben musste. Teilweise stressig. Teilweise, weil ich bis 14 Uhr nix gemacht hab. Erst bissl beim Quark zugeschaut, dann ne Stunde Mittag gemacht, dann Solitair gespielt, dann mal im Internet „recherchiert“ und irgendwann angefangen mitzuhelfen. War in Ordnung, vor allem, weil das Ressort, für das ich auch zuständig war als erstes fertig wurde. Nice.
Samstag. Auch cool. Erst mit Kumpeln Fußball gucken gewesen. Dort dann Einladung für ne WG-Party bekommen. Dort hingegangen. Um 6 Uhr zuhause gewesen. Nice. 
Gute Woche. Sehr gute Woche. Danke Woche. Nice.
Hm, ja die kleine Leserscharr erwartet ja von mir auch immer mal wieder was zu lesen. Und eigentlich sah es nach diesem glohreichen Mittwoch nach mehr aus. Nur ist mir leider die Muse bissl abhanden gekommen.
Ich hab jetzt echt lang versucht einen billigen Eintrag hier mal fertig zu kriegen. Er will aber nicht. Deshalb verschieben wir den einfach mal auf Morgen…oder Übermorgen. Und ihr dürft euch mit dieser Ausrede vergnügen. Ja, vergnügt euch damit…macht damit was ihr wollt.
Und ich häng noch mein Motto des Tages an: einfach nur cool sein und dann klappt des scho.
Na wenn das nicht mal zwei Sachen zu einem Preis sind? Find ich geil.
Wii move you-Bustourbilder. Leider nur von außen, weil drinnen fotografieren und Wiimote betrachten mich überfordert hätten. Leider.
Aber trotzdem höchste exklusive Bilder von mir für euch.





Um meinen Wii Beitrag zu verstehen, muss man sich in die Materie des Wii auch ein bisschen reinfuchsen.
Deshalb mal der Link zur offiziellen Wii Seite.
Bisschen durchklicken, da erfährt man eigentlich alles über Wii.
Dann erwähne ich noch Mii. Das sind eigentlich nur kleine digitale comicartige Figuren, die man selbst gestalten kann. Und mein Mii hat halt DJ Ötzi gestaltet. Welch Ehre.
Ach ja, für das Christkind: Wii kommt am 8. Dezember raus und kostet 250 Euro. Ist natürlich viel Geld. AAABER, dafür darf das Christkind natürlich auch mitspielen und Spaß haben. AAABER, das Christkind muss mir Wii gar nicht unbedingt schenken, es könnte nämlich passieren, dass ich am 8. Dezemeber auf einmal auf unerklärliche Weise einen Wii in der Hand habe…kann passieren. Vielleicht.
Das wär ja dann vor dem 24. Dezember und da ich ja dann 300 Euro (Spiel muss ja noch dazu) ärmer bin, wäre etwas zu Essen nicht schlecht, schätze ich.
Ich habe Wii gespielt. Um 17 Uhr irgendwas.
Wii Sports Tennis. Und ich hab 15 zu 40 verloren.
Egal. Ich hab Wii gespielt. In echt. Dank der „Wii move you“-Bustour durch Deutschland. Köln war meine Haltestelle.
Dass es nur etwa grob geschätzte 2 Minuten waren verschweige ich gerne mal.
Und na ja…ich bin eigentlich immer noch so schlau wie vorher. Aber von Anfang an.
Also 14:30 Uhr: FH is aus. Ein Kumpel, seine Freundin und ich machen uns auf den Weg nach Köln.
Um ungefähr 16:00 Uhr waren wir am Kölner Hauptbahnhof. 16:10 Uhr Hilton Hotel, wir sehen zum ersten Mal den Bus. Schmucklos. Vor dem Hilton Hotel steht da irgendwie unpassend ein Bus, der nicht groß anders aussieht, als ein normaler Bus. Aus der Ferne. Man erkennt zumindest das Wii Symbol, wenn man genau hinschaut. Erste Überraschung, es ist sehr wenig los. Eine kleine Schlange vor dem Eingang sagt uns zumindest, dass wir nicht falsch sind. Und an den Fernsehern, die in den Fenstern des Busses sind, erkennen wir zumindest, dass drinnen tatsächlich schon gespielt wird. Den Bewegungen nach zu urteilen Bowling. Also stellen wir uns direkt an. Leicht euphorisiert. Immerhin standen nich so viele an, wie wirs erwartet hatten.
Gefühlte drei Stunden später sind wir drei Schritte weiter gekommen. Ein guter Schnitt. Denn wir mussten erfahren, dass immer nur so viele reindürfen wie rauskommen. Und viel Platz hatte der Bus nicht. Waren fünf Leute drinnen, dann wars auch schon sehr voll. War uns egal. Hauptsache Wii zocken. War ja auch lustig in der Schlange. Die Leute vor und hinter uns waren ungefähr genauso hibbelig wie wir, was natürlich die besten Gespräche nach sich zog. Hauptsächlich Sony nieder machen. Schon lustige Leute diese Nintendo-Fans.
Ungefähr nach drei entworfenen Plänen wie wir den Bus am besten entführen, waren wir direkt vor dem Eingang. Und durften rein.
Das erste was ich sah: Eine Wiimote auf dem Tisch liegend. Und ich schau einfach nur diese Wiimote an und denk mir: wow. Wow. Wow. Mehr nicht. Mein Kopf gab nur dieses wow wieder. Ich konnt nicht mehr weitergehen. Mein Kumpel drängelte von hinten, aber ich konnte einfach nicht weitergegangen, sondern nur diese Wiimote betrachten.
Bis mein Kumpel nur meinte: „Schau mal da hin.“ Eine Wii. In echt. Wow. Wow. Wow.
Also ging ich weiter. Zur Wii. Aber wir durften noch nicht spielen, sondern mussten uns erstmal in Sessel setzen und warten. Fragen stellen über Sachen, die ich eh wusste und Trailer gucken, die ich eh kannte. Aber sie wurden von einer Wii gespielt. Wow.
Und dann wars soweit. Wir waren dran. Auf einmal war da auch ne Wiimote. Für mich. Aber ich durfte sie nicht nehmen. Eine Hostess, ich vermute sie sah unwahrscheinlich heiß aus, hatte zwei in der Hand und wollte sie mir einfach nicht geben. Nein, erstmal musste sie schön rumnavigieren. Wii Sports starten. Tennis auswählen. Es dauerte. Viel zu lang. Und sie gab das Ding einfach nicht her! Selbst als sie völlig überfordert war die zweite Wiimote anzumelden, gab sie die verf…ickte Wiimote nicht aus der Hand! Erst als sie fragte wer DJ Ötzis und wer Uschis (?) Mii spielen möchte wars soweit. Sie gab die Wiimote her.
An meinen Kumpel! Diese…!!!
Aber ich dachte, ruhig Bast, ruhig, du bist der nächste. Ja natürlich, aber erst muss mein Kumpel seinen Arm in das verdammte Schnürchen fummeln, dass die Wiimote am Arm halten soll, wenn sie mal runterfliegen sollte. Bis der da seine Hand durchgebracht hat. Boah. Und dann kommts auch noch…der drückt auf die Home Tast…und Wii Sports schmiert ab! Weg wars und wir waren wieder im Menü. Die Hostes, ich vermute sie sah heiß aus, musste also erstmal wieder die Wii von meinem Kumpel nehmen. Hand aus dem Schnürrchen raus. Hostessen Arm in das Schnürrchen rein. Zumachen. Wii Sports suchen. Draufklicken. Laden. AAHHHH!!
Beginnt das Ganze wieder. Schnürrchen auf, Arm raus, Arm rein, Schnürrchen zu. Und dann, dann dreht sie sich zu mir. Tatsächlich, die Hostes, ich vermute sie sah wirklich heiß aus, nahm die andere Wiimote und öffnete das Schnürrchen. Mein Schnürrchen. Ich nehm meinen Arm und schiebe ihn durch das Loch, dass das Schnürrchen bildet. Sie zieht es zu. Es drückt ein bisschen. Bis sie mir die Wiimote in die Hand legt. Danach spür ich keine Schmerzen mehr. Ich spür nur noch diese Wiimote. Wow. Wow. Wow.
Dann beginnt die Hostes, ich schätze sie war wohl heiß, uns auch noch die ganzen Sachen zu erklären. Ich wollte doch nur spielen.
Und auf einmal wars sogar so weit. Wir durften spielen. Wii Sports: Tennis. Ich, DJ Ötzis Mii, gegen Uschis Mii, mein Kumpel. Er bewegt seinen Arm hoch, als wolle er wirklich den Ball hochschmeißen und Uschis Mii macht das auch. Und auf einmal kommt der Ball zu mir. Was machen? Ich hab doch diese Wii in der Hand und hab keine Ahnung was ich machen soll. Ich Spielemeister war wieder 6 Jahre alt, als ich das erste Mal ein NES Pad in der Hand hatte. Und wie damals hab ich voll vorbeigehauen. Aber dieses Mal war es schön, richtig schön. Es muss tierisch peinlich ausgesehen haben. So fühlte es sich zumindest an, aber es war geil.
Mein Kumpel schickte gleich einen weiteren Aufschlag hinterher und ich….ich schlug zurück. Ins Aus. Aber egal, ich hab getroffen! Den Ball! Und die Wiimote hat sogar vibriert. Unschlagbar. Ich bin unschlagbar. Was da an Glückshormonen durch meinen Körper raste war wohl legendär für meinen Körper.
Und dann wars vorbei. So lang wir auch warten mussten, so kalt es war. Es war trotzdem nach gut 2 Minuten vorbei. Ich hab verloren. Egal. Ich hab gewonnen.
Wii hat mir gefallen. Es war ein geiles Erlebnis. Für mich zumindest. Bei mir hat ja auch viel mehr im Vorfeld mitgespielt. Ich wartete im Grunde seit ungefähr einem Jahr auf diesen Augenblick. Dieser Augenblick es selbst ausprobieren zu können. Selbst spielen zu können. Da kann das natürlich noch so schlimm sein, letztlich ist es immer geil.
Wenn man es nämlich sehr genau betrachtet, war diese Bustour mehr als schlecht gemacht von Nintendo. Lang warten, wenig spielen. Da stimmt was nicht vom Verhältnis. Zumindest für eine Werbetour. Aber egal. Hauptsache Wii.
Hauptsache Wii. Und hauptsache ich habe DJ Ötzis Mii gespielt!
P.S.: Fotos kommen noch.